Riesenerdbeerherz vom Leckerbäcker

Riesenerdbeerherz vom Leckerbäcker

Gepostet am Nov 28, 2007

Einer für Alle

RiesenerdbeerherzTagelang stand er in seiner Backstube und hatte nur noch eines im Sinn – wird sein Werk auch den Erwartungen der Besucher und Veranstalter auf dem Heinrichsfest gerecht werden? Lecker-Bäcker-Meister Thomas Loskarn hatte eine ganz besondere Aufgabe zugeteilt bekommen. Ein Kuchen, der so viele Besucher des Festes gleichwohl sättigen, begeistern und an das diesjährige Motto erinnern sollte. Denn „Herzensangelegenheiten“ standen im Mittelpunkt. „Darum haben wir uns für einen Erdbeerkuchen in Herzform entschieden“, meint er, „so groß, wie das Herz eines guten Menschen nur sein kann.“

Am vergangenen Sonntag endlich war es soweit – der Kuchen wurde in der Alten Hofhaltung auf einer Bühne aufgebaut. Zuerst entdeckten ihn die vielen anwesenden Kinder. Gerade rechtzeitig auch die dazu gehörigen Eltern, denn nur zu gerne hätte der eine oder andere Strolch bereits heimlich genascht. Bald darauf sammelten sich immer mehr Besucher um das Backmeisterwerk – doch warten mussten sie alle, denn „um 14.30 Uhr kommt unser Erzbischof Schick und der verteilt die ersten Stücke“, rief einer der Gäste pflichtbewusst.

Nun, er kam zwar etwa 10 Minuten zu spät, aber der Leckerbäcker und sein bereit stehendes Team wussten den Riesenleckerbissen gut gegen die drängenden Gäste zu verteidigen. „Hier geht es zu wie in Rom wenn der Papst vorbei läuft“, seufzte Erna Bauer, die schon fast eine Stunde geduldig auf ihr Stück vom Glück wartete. Letztendlich waren die üblichen Worte der Begrüßung gesprochen, fast zwei Zentner Erdbeeren auf einem vier Quadratmeter großen Boden konnten an die Wartenden verteilt werden. „So was hab ich noch nie gesehen und lecker schmecken tut er auch noch“, war das Fazit von Peter Wiegler – und damit sprach er mit Sicherheit vielen Anwesendem aus dem … genau … Herzen.

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Der Bamberger Sterntaler

Der Bamberger Sterntaler

Gepostet am Nov 26, 2007

Gebäck und Kaffee für den guten Zweck

Für viele Menschen schaut die nachmittägliche Pause trostlos aus: Zehnmal aufgewärmer, fast durchsichtiger Filterkaffee, dazu der vorletzte Keks aus einer tagelang schon offenen Packung – zum Bistumsjubiläum kann das anders werden: Mit Jubiläumskaffee und Sterntaler – einer Nobel-Prinzenrolle – wird der kleine Snack zum Erlebnis. Und eine sinnvolle Spende ist auch damit verbunden.

Ausbildung – Arbeit – Zukunft

Für das Bamberger Festjahr schlecht hin – das 1.000-jährige Bistumsjubiläum dachte sich das Erzbistum eine ganz besondere Aktion aus: Die Sozialinitiative „Ausbildung – Arbeit – Zukunft – für Menschen in unserer Region“. Für jedes Jubeljahr des Erzbistums sollen 1.000 Euro gesammelt werden, um jungen Menschen Berufsstart und Ausbildung zu erleichtern und Langzeitarbeitslosen wieder eine Perspektive zu geben. Und das alles vor Ort, in unserer Region. Nachdem 1.000 x 1.000 bekanntermaßen eine Million ergibt, war es leicht auszurechnen, dass der Klingelbeutel alleine nicht genügen würde.

Leckerbäcker Feuer und Flamme

So kam das Team um Dr. Rainer Scherlein (Stabsstelle Fundraising) auf die Idee eines Jubiläumsshops und eigener Produkte, mit denen regionale Anbieter gleichermaßen unterstützt und zur Unterstützung des Projektes motiviert werden sollen. Leckerbäcker Thomas Loskarn war gleich Feuer und Flamme von der Idee, mit seinen Künsten dabei zu sein. In nächtelangen Sessions entstand das Rezept für den Sterntaler, ein Doppelrund von der Größe einer CD, dazwischen eine feine Nuss-Nougat-Schicht, die zart schmelzend auf der Zunge zergeht. Der leckere Mürbteigtaler trägt obendrauf noch einen gelben Marzipanstern als Verzierung.

Jubiläumskaffee

Mit im Unterstützer-Team ist auch Heinz Wehner, der auf den Rat seines Ortspfarrers erst vor zwei Jahren mit einer eigenen Kaffee-Rösterei in Euerbach begonnen hat. Seine mittlerweile 15 Sorten Kaffee sind alle aus fairem Handel und werden demnächst das BIO-Prädikat erhalten. Eigens für das Bistumsjubiläum kreierte er einen würzig-vollen Mix aus mexikanischem, kolumbianischem und indischem Hochlandkaffee. Die besondere Mischung ist nur beim Erzbistum erhältlich.

In aller Munde

Beide Jubiläumsprodukte stellten der Leckerbäcker und Heinz Wehner, der übrigens amtierender zweiter Deutscher Meister im Kaffee-Rösten ist, der Presse und Generalvikar Georg Kestel vor. Der beschloss kurzerhand eine kleine Fasten-Auszeit und testete eigenmündig. So selig erlebt man auch Männer der Kirche selten – nur etwas Angst vor seiner Haushälterin hatte Kestel – die Schokocreme kann tropfen. Doch der Generalvikar zeigte sich erfahren in der Handhabung runder Teigfladen und die Weste blieb sauber.

Jeden Tag ein Taler

Auch die anwesenden Passanten und Kunden zeigten sich begeistert, wenngleich die Meinungen für Verbesserungsvorschläge durchaus variierten. Der eine hätte lieber dickeren Teig, der andere lieber dickere Schokomasse gehabt. Unterm Strich waren alle mehr als zufrieden – müssen sie auch sein, denn bei 20 Cent Spende pro Sterntaler müssen einige 100.000 verkauft werden, um das Spendenziel zu erreichen. Neue Regel für Bamberger: Jeden Tag ein Sterntaler! Erhältlich bei den beiden Loskarn-Bäckereien, Postler, Schüller und Nöth in Stegaurach.

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Der Leckerbäcker noch leckerer

Der Leckerbäcker noch leckerer

Gepostet am Nov 25, 2007

Neue Oberhaider Filiale mit Café und Terrasse

Filiale OberhaidDie Oberhaider sind ein ganz besonders glückliches Völkchen, nicht nur, weil sie bald ihren 5.000sten Einwohner begrüßen dürfen, sondern auch, weil sie nun mit dem neuesten Streich von Leckerbäcker Thomas Loskarn ein ganz besonderes Sahnestückchen (im wahrsten Sinne des Wortes) ihr eigen nennen dürfen: Ein trendiges Sitz- und Stehcafé inklusive Sonnenterrasse.

„Nun hat Oberhaid auch ein bisschen städtisches Flair,“ freut sich Tanja Wagner, die mit ihren beiden Töchtern am Eröffnungstag zu der neuen Loskarn-Filiale gekommen ist, „bisher mussten wir für einen guten Latte Macchiato bis nach Bamberg fahren.“ Natürlich ist sie nicht nur wegen der Kaffee-Spezialitäten gekommen, schließlich gibt’s noch einen Anreiz am Premierentag: „Außerdem finde ich es klasse, dass jedes Kind ein Eis geschenkt bekommt, als ich das in der Zeitung gelesen habe, war klar, dass wir kommen.“

Filiale Oberhaid

Leckerbäcker und Ehefrau sind stolz auf ihr neues Café.

Und da ist sie nicht die einzige: „Seit heute morgen haben wir hier Hochbetrieb,“ berichtet der Leckerbäcker höchstpersönlich, „es ist das erste Mal, dass ich vor einer meiner Filialen ununterbrochen eine Schlange sehe. Das freut einen natürlich besonders.“ Allerdings hat man sich auch extra viel Mühe gegeben: An den Wänden des Cafés hängen zahlreiche Bilder mit alten Aufnahmen aus Oberhaid, der ganze Raum ist liebevoll dekoriert, die Erwachsenen bekommen zwar kein Gratis-Eis, dafür aber Prosecco und Käsestangen.

Interessant vor allem, dass sich hier, wie sonst nur auf urigen Bierkellern, die Menschen bunt durcheinander an den Tischen wiederfinden, und sich viele zufällige Gespräche und Bekanntschaften ergeben. Das kleine Café könnte sich also zu einem neuen gesellschaftlichen Mittelpunkt entwickeln. Wir wünschen dem Leckerbäcker und seinem Team viel Erfolg dabei und den Oberhaidern immer einen guten Appetit!

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Zweieinhalb Meter für den guten Zweck

Zweieinhalb Meter für den guten Zweck

Gepostet am Nov 24, 2007

Eine Torte von Loskarn macht glücklich

Ganz im Zeichen des sportlichen Großereignisses stand die diesjährige Aktion des Leckerbäcker-Teams um Thomas Loskarn: Ein 2,50 Meter großer Riesenfußball aus Marzipan, Schokolade, Bananen und Sahne war in vielen freiwilligen Arbeitsstunden in der Bamberger Bäckerei entstanden, um zum Frühjahrsmarkt vor der Filiale in Hirschaid einem guten Zweck zu dienen. Stück für Stück verkauften die Helfer das Riesenrund und bescherten damit der Kinder-Arche in der Hirschaider Regnitzau eine neue Klanglandschaft.

80 Cent pro 100 Gramm durften die Kunden spenden – auf Wunsch auch mehr oder ganz ohne Kuchengegenleistung, ab einer Spende von mehr als fünf Euro bestand sogar die Chance auf kleine Sachpreise, die großen Spender konnten gar auf WM-Tickets vom Leckerbäcker hoffen. Wie bereits im letzten Jahr wollte Thomas Loskarn wieder eine sinnvolle Aktion in Hirschaid starten – 2005 konnten 500 Euro für die Lebenshilfe vor Ort gesammelt werden.

Eigens angereist: Moderator Stephan Burkert von Antenne Bayern, um dem offiziellen Anschnitt auch den richtigen Rahmen zu geben: „Keine Sorge, bis zur WM haben Sie jeden Kilo wieder abgenommen“, sagt er schmunzelnd, als eine Passantin nach dem Kaloriengehalt der Sahnetorte fragt. Sichtlich beeindruckt von der Antwort wandert fast ein Kilo Torte in die Hände von Maria Hümmer. „Mein Sohn hat von der Aktion im Internet gelesen und sich Bananen-Schokotorte gewünscht – es ist sein Lieblingskuchen.“

Nicht nur der Sohn von Frau Hümmer, auch Hunderte weiterer Marktbesucher beglücken an diesem Sonntag ihre Lieben zuhause mit dem süßen Genuß aus der Leckerbäckertüte. Am wichtigsten war dieser Tag aber für die Kinder, die in der Arche betreut werden, und für die nun zusätzliche Ausstattung besorgt werden kann. Insgesamt sechzehn schwerst pflegebedürftige, mehrfachbehinderte und teils langzeitbeatmete Kinder und Jugendliche werden dort individuell betreut und gepflegt.

Mehrere Info-Tafeln und Vertreter der Einrichtung erklärten geduldig, worin der Alltag in der Arche besteht, und wofür Hilfe am Dringendsten benötigt wird. Einer der Arche-Bewohner nahm auch den Anschnitt an der Fußballtorte vor. Neben dem Erlös der Bananentorte spendet die Bäckerei auch die Einnahmen aus dem ebenfalls angebotenen Fußballbrot den Kindern. Am Ende bedankte sich Thomas Loskarn nochmals bei seinen Mitarbeitern, die ihre Freizeit für die Aktion geopfert hatten, und den Sponsoren für die Zutaten zum Megafußball, alles entsprach ganz dem Motto: „Fußball – eine runde Sache!“

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